Erkenntnisse zur bundesweiten Summe an Straftaten gegen Justizvollzugsbeamte liegen der Bundesregierung nicht vor. Das schreibt sie in der Antwort (19/11769) auf eine Kleine Anfrage. Aufgrund der fehlenden Zust√§ndigkeit f√ľr den Justizvollzug, der eine Angelegenheit der L√§nder sei, l√§gen der Bundesregierung nur zum Teil konkrete Erkenntnisse zu den Fragen der Abgeordneten vor. Wie es weiter in der Antwort hei√üt, verb√ľ√üten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Ende M√§rz 50.957 Straft√§ter eine Freiheitsstrafe. Davon seien 16.267 Ausl√§nder oder Staatenlose gewesen. Angaben zu Personen mit einem Migrationshintergrund l√§gen nicht vor. Nach Ansicht der Bundesregierung ist die Einf√ľhrung einer bundeseinheitlichen Datenbank zur Erfassung von Straftaten gegen Justizbeamte nicht erforderlich. Die T√§tlichkeiten gegen Bedienstete im Justizvollzug w√ľrden bereits aktuell in den Vollzugseinrichtungen erfasst und sanktioniert. Diese Daten l√§gen den zust√§ndigen L√§ndern auch statistisch verwertbar vor.