Die Kommission Verl├Ąsslicher Generationsvertrag hat ihren Bericht am 27. M├Ąrz mit Leitgedanken f├╝r eine zukunftsfeste und gerechte Ausgestaltung der Alterssicherungssysteme in Deutschland ├╝ber das Jahr 2025 hinweg vorgelegt. Der Bericht und die dazugeh├Ârigen Empfehlungen enthalten ├ťberlegungen zu Beamtinnen und Beamten. Danach verkennt die Kommission nicht, dass es Argumente gibt, die daf├╝rsprechen k├Ânnten, Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. F├╝r den Aspekt der nachhaltigen Finanzierung der Rentenversicherung gilt dies jedoch voraussichtlich eher nicht. Die Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung k├Ânnte kurz- und mittelfristig zwar die gesetzliche Rentenversicherung finanziell entlasten.

Zu ber├╝cksichtigen ist jedoch, dass den zun├Ąchst entstehenden finanziellen Entlastungen der Rentenversicherung langfristig hohe zus├Ątzliche Rentenleistungen gegen├╝berstehen w├╝rden, die die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung voraussichtlich eher erschweren w├╝rden. Zus├Ątzlich zur Zahlung der bestehenden Beamtenpensionen m├╝ssten die ├Âffentlichen Arbeitgeber sowohl die Beitr├Ąge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen als auch hohe Beitr├Ąge f├╝r die betriebliche Altersversorgung aufwenden. Aus verfassungsrechtlich hergeleiteten Gr├╝nden (Alimentationsprinzip) m├╝sste neben der ersten auch die zweite S├Ąule der Alterssicherung abgedeckt werden, um ein ├Ąhnliches Versorgungsniveau zu erreichen. Die Kommission empfiehlt, alle Reformma├čnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung systemgerecht und wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung zu ├╝bertragen.