Archiv :: allgemeine Info 03/05
Fahrtkostenentschädigung anpassen
Fluggesellschaften, Bahn, öffentlicher Nahverkehr und Touristikunternehmen erhöhen wegen des explodierenden Ölmarktes ihre Preise. Ein Kollege z. B. hat vorgerechnet, im letzten Jahr 800 € für Dienstfahrten aufgewendet zu haben, jedoch noch nicht mal 200 € erstattet bekommen zu haben.
Bemängelt wird auch die rigide Praxis in vielen Behörden, pingelig die Abrechnungen vorzunehmen. So müssen sich Mitarbeiter rechtfertigen, weshalb sie mal einen Kilometer mehr zum gleichen Ort brauchten. Wenn an zwei unterschiedlichen Tagen Klientenbesuche in der gleichen Straße stattfinden, wird beanstandet, dass diese Termine nicht zu einem Datum koordiniert wurden. Viele Kolleginnen und Kollegen verzichten daher schon auf die Nervenzermürbende Abrechnung! Bei den steigenden Benzinpreisen sinkt jetzt die Bereitschaft, den privaten PKW zu Dienstzwecken einzusetzen. Hinweise der Dienststellen, man könne bei Entfernungen bis zu 2 Kilometern ja laufen und darüber hinaus mit einer privat gekauften Umweltkarte die BVG zu nutzen, sind hier blanker Hohn.
DIE VERWALTUNGS GEWERKSCHAFT fordert eine unverzügliche Anpassung der Entschädigungssätze auf das jetzige Preisniveau. Darüber hinaus sind die Abrechnungsmodalitäten zu vereinfachen!